Pisa und der schiefe Turm ist wirklich verdammt schief!

Am Morgen kurz den Wetterbericht gelesen, schnell die Sachen gepackt und nach Pisa gefahren. Ich hatte zwar ein ungutes Gefühl, denn Florenz und Pisa liegen in meinem Ranking gleichauf, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Die Stadt ist ebenso kompakt und schön, wie Siena und all die anderen „Metropolen“, aber dennoch relativ ruhig und interessant. Alles ist leicht zu erlaufen und mit einem Stadtplan findet man sich auch schnell zurecht. Klar, haben sich auch hier leider alle Geschäfte auf die Touristen eingestellt, trotzdem gibt man sich nicht abgehoben. Der berühmte Platz um den schiefen Turm war natürlich auch außerhalb der Saison sehr gut gefüllt. Da sich aber 99,9% aller Besucher mit dem typischen „Haltebild“ des Turmes beschäftigen, kann man seine Erkundungstour aber trotzdem fortsetzen. Diesen Turm kennt ja nun beinahe jeder, aber in Wirklichkeit ist das Ding echt krass schief. Also so richtig! Dazu ließt sich dessen Geschichte sehr amüsant und beantwortet die Frage, warum er so schief ist und überhaupt noch steht. Natürlich wollten wir auch den Botanischen Garten von Pisa besuchen, aber wer wird’s erraten: Er hatte zu! Dieses Mal aber nicht kurz bevor wir eintrafen, sondern außerhalb der Saison so richtig. Schade, aber am nächsten Tag geht es mit dem Vorsatz nach Lucca, dessen Garten zu besuchen.

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