Lucca und sein Garten

Lucca, wir kommen! Nach dem Frühstück sind wir in Richtung Lucca gefahren und haben uns einen Parkplatz erkämpft. Immerhin wurde dieser von einem Labrador bewacht, welcher einen ganzen (und das ist hier wirklich viel) Parkplatz für sich beanspruchte. Durch die Stadtmauer ging es in die Altstadt hinein und schließlich auch zum botanischen Garten. Nein, dieses Mal konnten wir sogar hinein – er hatte geöffnet! Wir konnten also endlich einmal eine Pflanzensammlung und eine Parkanlage in der Toskana bewundern. Sehr empfehlehnswert ist der Besuch, da erschwinglich, gepflegt und gut präsentiert. Klar, wir waren wieder alleine und so richtig üppig geblüht hat es auch nicht, zu sehen gab es doch einiges. Mit offenen Mund stand ich dann vor den Gewächshäusern, welche neu und sehr modern sind. Schnell habe ich aber eingesehen, dass soetwas in unserem Garten zwar toll, aber gleichzeitig nicht finanzierbar und ein wenig zu groß wäre. So ging es weiter durch die Magnolienstraße von Lucca, welche gerade in voller Blüte stand – einfach traumhaft. Anschließend stillten wir noch unseren Durst an Kunst und Kultur in den geöffneten Kathedralen und Kirchen. Am Abend fing es dann wieder an zu regnen und wir verkrochen uns in unsere nasskalte aber urgemütliche Unterkunft. Da wir uns ein wenig verkalkuliert hatten, besaßen wir nur zwei Pollover und die wollten nach anderthalb Wochen auch mal gewaschen werden. Schnell wurde aber klar, dass das mit dem trocknen in unserer Grotte nichts wurde. Also schön gekocht und den Abend vorm Kamin und bei einem Tatort ausklingen lassen…

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