Und weg ist der Frühling…

Denkste, da geht gar nix! Kaum hat uns die Natur mal zwei schöne Tage geschenkt und wir haben diese mit allen Möglichkeiten in uns aufgesogen, sodass nichts mehr von der Sonne übrig geblieben ist. Die Quittung folgt prompt: Der Himmel erstrahlt wieder einmal im dezenten Grau. Es ist merklich kälter geworden und wir hoffen auf Schnee! Ja wirklich, denn es wird verdammt kalt die nächsten Tage und die ganzen Pflanzen brauchen den schützenden Schnee unbedingt. Also, Daumen gedrückt! Wir haben heute die Zeit genutzt und alle Schlösser getauscht. Das war dringend notwendig, denn einige davon waren kaum noch zu bedienen.

Zähle bis fünf!

Heute hat sich unsere zur Zeit etwas grummelige Häsin dazu bereit erklärt, den Deckel vom Nest zu entfernen und uns einen kleinen Einblick in die Würmchenparty zu gewähren. Es sind fünf an der Zahl. Glauben wir zumindest, da ein richtiges Nachzählen bei diesem Gewusel nur schwer möglich ist. Etwas monoton ist die genetische Farbverteilung ausgefallen: Alle Schwarz! Wir freuen uns trotzdem riesig und hoffen natürlich, dass alle durch kommen. Ansporn genug, den neun Stall endlich der Realität ein Stückchen näher zu bringen.

Corporate Idendity Status: in progress!

Derzeit überschlagen sich die Aufgaben und Baustellen. Der ursprünglich geplante kleine Gartenblog ist durch unser aller Engagement und Antrieb zu einem riesigen Projekt geworden. Natürlich wollen wir das Ganze mit einem gewissen Maß an Professionalität angehen. Wir finden, dass ein Logo notwendig ist, um mit so einem Projekt vorwärts zu kommen. Mit selbigen haben wir uns recht lange schwer getan. Da ist so mancher Kunde in vergangegen Zeiten schneller bedient wurden. Aber auch hier gibt es ein allgemein gültiges Sprichwort. Na, genau das mit dem Schuster uns seinen Leisten! Jetzt haben wir daher ein schickes, solides und frisches Logo, was auch allen Mitwrikenden zusagt. Eine enstprechende Platzierung dieses Symbols soll auf verschiedenen Wegen stattfinden. Im Garten, auf der Website, in den Emails, auf dem Kopfbogen, Flyer, Visitenkarten und auch der Kleidung. Das Alles und noch viel mehr wird gerade geplant, entworfen, budgetiert, verworfen oder doch umgesetzt. Und da auch die ersten Termine immer näher rücken, gibt es gerade für jeden freiwilligen auch eine Aufgabe.

Tataa – der Frühling ist da!

Zumindest verhalten wir uns so. Okay, der Schneehaufen vor dem Haus ist zwar immer noch allgegenwärtig, aber hey – das Thermometer zeigt langersehnte 15°C! Auch heute heißt es wieder: Türen und Fenster auf. Wir haben uns dieses Jahr viel vorgenommen und unzählige Restarbeiten sind dazu noch liegen geblieben. Das Projekt Selbstversorgung klemmt auch noch an einigen Ecken und soll doch nun endlich mal in die Praxis umgesetzt werden. Daher widme ich mich (wie die letzten zwei Jahre) einer neuen Behausung für unsere Hasen. Dazu war es natürlich auch notwendig das ein oder andere Buch bzw. auch Forum zu besuchen und alle Ratschläge auf unsere Situation anzupassen. Da ein Hasenstall bzw. auch dessen Bau ziemlich preisintensiv ist, wird es auch dieses Mal unser letzter Hasenstall! Vor allem die Höhe des zukünftigen Hilfsdaches ist für den Neubau ausschlaggebend. Auch das Gewicht der letzten Modelle war zum Ärgerniss unserer Kräfte zu intensiv. So haben wir uns darauf besonnen, jetzt mit 9mm Siebdruckplatten und verzinktem 0,75mm Blech zu arbeiten. Aber dazu könnt ihr im Projekt Hasenstall mehr lesen! Unsere Häsin lässt übrigens immer noch niemanden an das Nest, daher bleibt die Spannung über die Entwicklung der Jugend noch offen. Aber eins können wir vorweg nehmen: Sie werden unbeschreiblich süß sein 🙂

Holz vor der Hütte!

Jo, ich habe an diesen noch frostigen Tagen einen neuen Holzlieferanten ausgegraben. Auf der Suche nach Siebdruckplatten zu einem vernünftigen Preis, bin ich schließlich bei Holz in Leipzig gelandet. Wie soll ich sagen, ich bin positiv überrascht: Ein riesiges Sortiment, freundliches Personal und faire Preise. Okay, von uns aus ist es schon ein ganzes Stück, aber die Fahrt hat sich gelohnt. Vorab kann man sich problemlos per Mail ein Angebot erstellen und anpassen lassen. Allen Bauwilligen sei noch der Rat mit auf den Weg gegeben, dass gefrorenes Holz denkbar ungeeignet für den Transport ist. Das Bündel 40 x 60 x 4000 wog ungefähr 90 Kg und konnte nur mit roher Gewalt vom riesigen Stapel befreit werden. Auch meine Idee, einfach die ganze Palette mit zu nehmen, wäre sicherlich gut angekommen 🙂 Jetzt haben wir ordentlich Holz vor der Hütte, welches auf Verarbeitung wartet. Daraus entstehen soll eine Pergola vor dem Schuppen, um dort temporär eine überdachte Fläche zu erhalten. Ein fixes Dach darf es nicht mehr werden, denn die überbaute Fläche ist ja bereits ausgeschöpft. Daher ist der notleidende Gärtner erfinderisch und baut halt eine Pergola mit einem rollbaren „Dach“ aus LKW-Plane. Diese gibt es im Auktionshaus eures Vertrauens für kleine Kasse und ist super robust und vielerlei zu bearbeiten. So, genug geschwäzt – auf geht’s!

Wir wünschen ein gesundes und frohes Gartenjahr!

Wir hoffen, dass alle Leser und Gartenfreunde das diesjährige Weihnachtsfet ebenso gesund und munter überstanden haben, wie wir. Es ist dieses Jahr ziemlich feucht und noch nicht so recht kalt. Das Unkraut sprießt und wir freuen uns, dass genau dieses noch erbärmlich erfrieren wird. Ab und zu fällt auch der kostbare Schnee, welcher unsere Pflanzen vor der großen Kälte schützt und verschwindet ebenso schnell und heimlich wieder. Wir haben die Abrrucharbeiten im Schuppen bzw. auch im WC von Garten 81 begonnen und die Schalung für die verschiedenen Betonelemente gebaut. Ich wurde schon sehr verwundert angesehen, als ich mir am 27.12.2012 einen 18Kg Abbruchhammer ausleihte und der Verwunderung erwiedere: Weihnachten hat mir gezeigt, ich muss da jetzt was abreißen! Sinniger Weise hat das auch so gestimmt und funktioniert, auch wenn die Schlangen der Kassen im Baumarkt verdammt lang waren. Jeder der mich kennt wird wissen, dass mir das besonders wenig Spaß macht… Jetzt wird aber ersteinmal das alte und das neue Jahr gefeiert und wir wünschen allen einen guten Rutsch!

Frohe Weihnachten und was sonst noch so geschah

Wir wünschen allen Lesern und Gartenfreunden auf dieser Welt ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Wir gehen zur Zeit alle ein wenig arbeiten und beschäftigen uns mit den Dingen, welche so außerhalb des Gartens passieren. Dabei kehren wir natürlich jeden Tag zu unserer Parzelle zurück, um nach dem Rechten zu sehen und die Tiere zu versorgen. Im Garten von Carolin & Gert bauen wir derzeit den Schuppen um und haben dort eine kleine (große) Baustelle eröffnet. Je nach Wetterlage und Zeit wird nun doch weiter gebaut. Da aber viele Betonarbeiten anstehen, wird es wohl noch ein bisschen dauern. Was ist sonst noch so passiert:

  • gemeinschaftliches Stollebacken (Mohn und Nugat)
  • Weihnachtsbaumsaison erfolgreich absolviert
  • Rico ist umgezogen

Es ist also noch viel los bei uns und lange Weile wird so schnell nicht aufkommen. In diesem Sinne wünscht das gesamte garten.me Team, Frohe Weihnachten!

Auch die Vögel bekommen ein Blockbohlenhaus

Es wird Winter und wir befinden uns in unserer wohl verdienten Pause. Um das Handwerken nicht ganz zu verlernen, haben wir uns heute mit dem Bau eines Vogelhauses beschäftigt. Es ist ein Blockbohlenhaus geworden! Die neue Kreissäge musste ausgiebig getestet werden und sollte auch mal zeigen, dass nicht nur große Schnitte bestens gelingen. Aus den vorhandenen Materialien können wir eigentlich ganze Vogelwohnanlagen bauen, aber wir beschränken uns auf ein kleines Häuschen mit einem weißen Blechdach…

Gewächshausumbau und Neuankömmlinge finden zu uns

Seit langem nervt es extrem, jedes zweite Jahr die Erde im Gewächshaus zu wechseln. Zudem man eine riesen Menge des Materials, mit Unkraut kontaminiert, verwenden muss. In einer Gärtnerei haben wir gesehen, dass diese einfach einen Sack guter Erde auf dem Boden liegend, geschlitzt und bepflanzt haben. Nach kurzer Überlegung waren wir begeistert davon. Die Erdmischungen sind je nach Lieferant so gut, dass sie genau für eine Saison Nährstoffe bieten. Die Wurzeln sind früher wärmer als in der Erde, es kann weniger Wasser verdunsten und somit muss man weniger gießen, da das Volumen ja durch die Folie geschlossen ist. Auch das lästige wechseln viel zu großer Erdvolumen entfällt. Kurzer Hand haben wir daher unser Gewächshaus das letzte Mal von Erde befreit und eine Bühne für unsere Neuentwicklung betoniert bzw. gelegt. Damit der Platz einigermaßen nutzbar wird, haben wir Rasengittersteine gelegt, diese mit groben Kieseln ausgefüllt und eine Betonkante angegossen. Das Ganze ist natürlich auf Sand gebettet, damit abfließendes Wasser nicht stehen bleibt oder gar Frostschäden verursacht. Nebenbei sind noch einige hochwertige Hosta angekommen und sind auch in die neu entstandenen Flächen von Carolin & Gert eingezogen. Wir hatten uns auf finanziellen Gründen nur an traditionelle Arten gewagt und sind auf die unterschieldichen Zeichnungen gespannt. Denn spätestens in ein paar Jahren können wir die Pflanzen eh teilen und tauschen. Ebenso steht ein weiteres Regefass diesmal aber in seiner Funktion als Wassersammler am Gewächshaus. Die maroden Dachrinnen haben wir durch neue ersetzt. Die Dahlien sind heute in ihr Winterquartier gezogen und wir haben die letzten Blüten benutzt, um noch Fotos von den vorhandenen Sorten zu machen. Das dient zur Sortenbestimmung. Das werden sicherlich viele von euch kennen: Im Herbst gibt es viel zu tun und im Frühjahr sehen die überwinterten Knollen irgendwie alle gleich aus. Daher gibt es bei uns nun laminierte Fotos der Blüten als Hilfestellung.

Sichtschutz reloaded

Wir hatten noch den massiven Dielenboden des alten Schuppens übrig. Sehr massiv gebaut und gut erhalten haben wir ihn zirka 10 mal umgestapelt und immer haben wir uns gefragt: für was um Himmels Willen brauchen wir das noch? Richtig, heute kam die Idee: Wir stellen diese Wände als Sichtschutz hinter den Kompost. So kann nichts mehr dahinter fallen und von der Terasse sieht man nicht jeden Spaziergänger und den Kompost schon gar nicht. Gerüche werden natürlich durch unsere Spezialholzkonstruktion auch absorbiert und in wohlduftende Wölckchen von Rosenduft und Lavendel umgewandelt. Kleiner Scherz am Rande! Also Pfosten und Hülsen vom Nachbar besorgt, eingetrieben und am Kompost befestigt. Ein großer Querbalken davor und schwupps steht das Ganze. Die letzten Reste Xyladecor aufgebracht, so schaut es sogar richtig schön aus. Da zwei Komposter immer voll sind, ist die Konstruktion enorm stabil und wir brauchen kein Fundament zu gießen. Ich hatte es zwar vor, aber Gert hielt mich mit dem Hinweis auf die stehenden Komposter glücklicherweise davon ab. Neben den Kompostern habe ich die wirklich letzten Reste an Kanten und Platten zu einem kleinen Plateau verarbeitet. Wofür man das gebrauchen kann, weiß ich zwar noch nicht so recht, aber Stellfläche kann man ja nie genug haben.