Zähle bis fünf!

Heute hat sich unsere zur Zeit etwas grummelige Häsin dazu bereit erklärt, den Deckel vom Nest zu entfernen und uns einen kleinen Einblick in die Würmchenparty zu gewähren. Es sind fünf an der Zahl. Glauben wir zumindest, da ein richtiges Nachzählen bei diesem Gewusel nur schwer möglich ist. Etwas monoton ist die genetische Farbverteilung ausgefallen: Alle Schwarz! Wir freuen uns trotzdem riesig und hoffen natürlich, dass alle durch kommen. Ansporn genug, den neun Stall endlich der Realität ein Stückchen näher zu bringen.

Corporate Idendity Status: in progress!

Derzeit überschlagen sich die Aufgaben und Baustellen. Der ursprünglich geplante kleine Gartenblog ist durch unser aller Engagement und Antrieb zu einem riesigen Projekt geworden. Natürlich wollen wir das Ganze mit einem gewissen Maß an Professionalität angehen. Wir finden, dass ein Logo notwendig ist, um mit so einem Projekt vorwärts zu kommen. Mit selbigen haben wir uns recht lange schwer getan. Da ist so mancher Kunde in vergangegen Zeiten schneller bedient wurden. Aber auch hier gibt es ein allgemein gültiges Sprichwort. Na, genau das mit dem Schuster uns seinen Leisten! Jetzt haben wir daher ein schickes, solides und frisches Logo, was auch allen Mitwrikenden zusagt. Eine enstprechende Platzierung dieses Symbols soll auf verschiedenen Wegen stattfinden. Im Garten, auf der Website, in den Emails, auf dem Kopfbogen, Flyer, Visitenkarten und auch der Kleidung. Das Alles und noch viel mehr wird gerade geplant, entworfen, budgetiert, verworfen oder doch umgesetzt. Und da auch die ersten Termine immer näher rücken, gibt es gerade für jeden freiwilligen auch eine Aufgabe.

Holz vor der Hütte!

Jo, ich habe an diesen noch frostigen Tagen einen neuen Holzlieferanten ausgegraben. Auf der Suche nach Siebdruckplatten zu einem vernünftigen Preis, bin ich schließlich bei Holz in Leipzig gelandet. Wie soll ich sagen, ich bin positiv überrascht: Ein riesiges Sortiment, freundliches Personal und faire Preise. Okay, von uns aus ist es schon ein ganzes Stück, aber die Fahrt hat sich gelohnt. Vorab kann man sich problemlos per Mail ein Angebot erstellen und anpassen lassen. Allen Bauwilligen sei noch der Rat mit auf den Weg gegeben, dass gefrorenes Holz denkbar ungeeignet für den Transport ist. Das Bündel 40 x 60 x 4000 wog ungefähr 90 Kg und konnte nur mit roher Gewalt vom riesigen Stapel befreit werden. Auch meine Idee, einfach die ganze Palette mit zu nehmen, wäre sicherlich gut angekommen 🙂 Jetzt haben wir ordentlich Holz vor der Hütte, welches auf Verarbeitung wartet. Daraus entstehen soll eine Pergola vor dem Schuppen, um dort temporär eine überdachte Fläche zu erhalten. Ein fixes Dach darf es nicht mehr werden, denn die überbaute Fläche ist ja bereits ausgeschöpft. Daher ist der notleidende Gärtner erfinderisch und baut halt eine Pergola mit einem rollbaren „Dach“ aus LKW-Plane. Diese gibt es im Auktionshaus eures Vertrauens für kleine Kasse und ist super robust und vielerlei zu bearbeiten. So, genug geschwäzt – auf geht’s!

Auch die Vögel bekommen ein Blockbohlenhaus

Es wird Winter und wir befinden uns in unserer wohl verdienten Pause. Um das Handwerken nicht ganz zu verlernen, haben wir uns heute mit dem Bau eines Vogelhauses beschäftigt. Es ist ein Blockbohlenhaus geworden! Die neue Kreissäge musste ausgiebig getestet werden und sollte auch mal zeigen, dass nicht nur große Schnitte bestens gelingen. Aus den vorhandenen Materialien können wir eigentlich ganze Vogelwohnanlagen bauen, aber wir beschränken uns auf ein kleines Häuschen mit einem weißen Blechdach…

Sichtschutz reloaded

Wir hatten noch den massiven Dielenboden des alten Schuppens übrig. Sehr massiv gebaut und gut erhalten haben wir ihn zirka 10 mal umgestapelt und immer haben wir uns gefragt: für was um Himmels Willen brauchen wir das noch? Richtig, heute kam die Idee: Wir stellen diese Wände als Sichtschutz hinter den Kompost. So kann nichts mehr dahinter fallen und von der Terasse sieht man nicht jeden Spaziergänger und den Kompost schon gar nicht. Gerüche werden natürlich durch unsere Spezialholzkonstruktion auch absorbiert und in wohlduftende Wölckchen von Rosenduft und Lavendel umgewandelt. Kleiner Scherz am Rande! Also Pfosten und Hülsen vom Nachbar besorgt, eingetrieben und am Kompost befestigt. Ein großer Querbalken davor und schwupps steht das Ganze. Die letzten Reste Xyladecor aufgebracht, so schaut es sogar richtig schön aus. Da zwei Komposter immer voll sind, ist die Konstruktion enorm stabil und wir brauchen kein Fundament zu gießen. Ich hatte es zwar vor, aber Gert hielt mich mit dem Hinweis auf die stehenden Komposter glücklicherweise davon ab. Neben den Kompostern habe ich die wirklich letzten Reste an Kanten und Platten zu einem kleinen Plateau verarbeitet. Wofür man das gebrauchen kann, weiß ich zwar noch nicht so recht, aber Stellfläche kann man ja nie genug haben.

Vier Bier für die Männer von der Sägemühle

Heute stand wieder viel auf dem Programm: Weitere Pflanzen wurden geliefert und wollten alle eingepflanzt werden, ein Holzstapel hat sich wieder einmal zwischengelagert und wollte zu Brennholz geschnitten werden und der einst gewachsene Schutthaufen muss jetzt weg! Ich habe inzwischen so eine kleine Schuttphobie entwickelt, daher musste das mehr oder weniger sinnvolle Verfüllen in alle verfügbaren Eimer erfolgen. Ein nebensächlicher Grund ist natürlich, dass die Fläche vor dem Haus neu gestaltet werden soll und das Alles einfach im Weg liegt. Wir haben alle Aufgaben bewältigt und freuen uns über die neuen An- und Ausblicke. Rico hat mit stetigen Kreissägeübungen seine Lehrinhalte aus dem Winter gefestigt und ist nun anerkannter Sägemeister!

Holz neben der Hütte

Aus unseren riesengroßen Holzstapel haben wir nun die alte Dachschalung herausgezogen und begutachtet. Wenn man die Nut und Feder abtrennt, sind eigentlich ganz ordentliche Bretter dabei. Die örtlichen Holzpreise sind gerade in die Sterne gestiegen und scheiden daher als Baustoff vorübergehend aus. Selbst primitive Schalbretter sind gerade irgendwie unbezahlbar. Oder liegt es nur am geschrumpften Budget? Daher nehme ich die alten Bretter und bekomme gratis noch einen Used-Look dazu. Übrig bleibt ein Brett, 4m lang und einer Deckbreite von knapp 10cm. Wenn es mal weniger sind ist es auch nicht so schlimm, da die Gegenseite entsprechend angepasst werden kann. Unzählige Schrauben und teilweise akrobatische Arbeitspositionen waren notwendig, um alles zu befestigen. Gegen Windlast muss das Bauwerk noch geschützt werden, aber ich darf einen Anker an Nachbars Haus anbringen – von daher: Läuft! Ganz zum Schluss fällt dem aufmerksamen Betrachter aber noch auf: Holz reicht nicht bis runter… Egal, dann wird dank des gefundenen Fundaments entgegen gemauert 🙂 Spontanes Problem – souveräne Lösung!

Die Holzterasse ist eingezogen

Wir haben wieder etwas gemacht und zwar: Die Holzterasse. War eine relativ spontane Geschichte, da mein Telefon klingelte und die Stimme Holzdielen zum Sonderpreis versprach. Diese haben wir in einer etwas künstlerischen Art und Weise mit dem Auto transportiert und im Eifer des Gefechts auch gleich verbaut. Die Unterkonstruktion hatten wir ja bereits im Vorfeld montiert, ausgerichtet und gestrichen. Die Ecken fehlen noch, die Liegewiese ist aber fertg. Ich habe dann noch einen 100m langen und schwarzen Schlauch organisiert, welcher unser Poolwasser erwärmt. Die Mithilfe der Sonne ist natürlich vorrausgesetzt. Aber das Wasser kommt am anderen Ende 10 Grad wärmer heraus, als es aus dem Pool fließt – Low Budget Poolheizung mit einer beachtlichen Leistung. Der Durchlauf ist dabei auch kein Rinnsal, sondern eine leider nicht messbare ordentliche Menge an Wasser.

Das Schlafgemach ist fertig

Heute haben wir mal was Kleines für zwischendurch fertig bekommen. Wir haben unseren Schlafboden eingeräumt und das Bettgestell aufgebaut. Kein großes Ding, aber es erfüllt den Zweck. Eine gebrauchte Matratze haben wir gespendet bekommen, daher stehen den Nächten auf 140cm x 200cm nichts mehr im Weg. Ein Probeliegen hat allerdings ergeben, dass man in der Nacht lieber nicht aufschrecken sollte, der Dachbalken schwebt ungefähr 10cm über dem Kopf. Zumindest bei dem Looser, welcher rechts liegt – na wer wird es wohl sein? 🙂 Wir stehen kurz davor, unser Gartenhaus richtig nutzen zu können, dieses Etappenziel ist sozusagen in greifbarer Nähe. Sonst sieht es wie gewohnt unaufgeräumt auf, das ganze Material muss halt gelagert werden, ehe man es verbauen kann.

Mit viel Vorstellungskraft

Wir üben unsere Vorstellungskraft inzwischen darin, uns unsere Baustelle als abgeschlossen zu sehen. Es gelingt nicht oft, aber wenn doch, dann sieht es sehr gut aus… Die Arbeiten im und am Haus vertilgen eine Menge Zeit aber gehen dem vorläufigen Ende entgegen. Die Zisternen haben wir mehrfach versucht zu verbinden, leider ohne Erfolg. Es handelt sich bei den IBS Containern leider um „Einweggewinde“, welche sehr grob und kurz sind. Heißt, unmögliche Maße und in unserem Fall einfach nicht dich zu bekommen. Nun haben wir uns eine einfache, physikalische Verbindung von Oben einfallen lassen und sie funktioniert vorerst. Die Unterkonstruktion für die Terasse ist soweit fertig und nun suchen wir nach günstigem Terassenholz – gar nicht so einfach! Ein paar Gäste sind inzwischen auch eingezogen – unsere Ladenmännchen. Ein wenig musste ich schon suchen, um den lokalen Preis um über 50% pro Stück zu unterbieten und sie in schwarz zu bekommen. Jetzt klappern die Fensterläden nicht mehr im Wind.