Wir haben den Zapfen!

Wir haben den Zapfen – im warsten Sinne des Wortes. Heute habe ich mit einem bekannten Gärtner telefoniert. Dort sieht es gar nicht gut aus, denn die Frühblüher werden nicht gekauft und die Anzuchten müssten zum Teil schon getopft werden. Die großen Märkte interessiert das natürlich nicht, so würde es mich nicht wundern, wenn wir morgen Tomaten kaufen könnten! Ich drücke allen Gärtnereien die Daumen, dass genügend Treibstoff für die Heizungen vorhanden ist und es die Pflanzen überleben. Wir haben heute unsere Hasen zählen und bewundern können. Ich fidne sie für das Alter riesig und die Kopfform sehr interessant. Lassen wir uns mal überraschen, was da genau bei rauskommt. Sie rennen zwar noch ein wenig unmotiviert durch die Gegend, aber die meiste Zeit verbringen sie eh noch im Kuschelmodus im Nest. Kein Wunder, heute Nacht hat das Thermometer -11°C festgehalten… bald feiern wir Weihnachten!

(Still)Stand der Dinge

Jetzt ist aber mal gut. Okay, wir haben uns Schnee gewünscht! Nein, der Winter kann jetzt wirklich mal abhauen und uns und unseren Gärten wieder Leben ermöglichen. Der Vorteil ist zwar, dass ich gerade mit dem Projekt garten.me sehr gut voran komme, alle anderen Baustellen ziehen sich aber in die Länge. An solchen Tagen wie heute hilft nur viel Licht in der warmen Wohnung bzw. im Büro anzustellen und sich weitgehend davon abzulenken, dass es draußen nicht einmal hell wird. Wir schaffen das und schieben erst einmal Schnee! Die Bilder habe ich extra nicht bearbeitet, damit man von der atemberaubenden Grundstimmung wenigstens alles mitbekommt…

Irgendwie kommt der Winter zurück…

Da ist er wieder, das weiße Zeug! Ich habe heute sehr lange mit unseren Nachbarn telefoniert. Gesundheitlich geht es Beiden gerade sehr schlecht und ich habe spontan meine Hilfe angeboten. Mal schauen, ob diese angenommen wird. Wenn ja, wird es ein arbeitsreiches Jahr für mich… Aber wir drücken erst einmal die Daumen, dass sich alles zum Guten wandelt! Ja, sonst ist mal wieder Schnee schieben angesagt. Die Hasen entwickeln sich prächtig und werden wohl die nächsten Tage mal aus dem Strohberg heraus schauen. Zum Glück haben die Pflanzen nun eine schützende Schneeschicht, da können wir ers einmal aufatmen!

Und weg ist der Frühling…

Denkste, da geht gar nix! Kaum hat uns die Natur mal zwei schöne Tage geschenkt und wir haben diese mit allen Möglichkeiten in uns aufgesogen, sodass nichts mehr von der Sonne übrig geblieben ist. Die Quittung folgt prompt: Der Himmel erstrahlt wieder einmal im dezenten Grau. Es ist merklich kälter geworden und wir hoffen auf Schnee! Ja wirklich, denn es wird verdammt kalt die nächsten Tage und die ganzen Pflanzen brauchen den schützenden Schnee unbedingt. Also, Daumen gedrückt! Wir haben heute die Zeit genutzt und alle Schlösser getauscht. Das war dringend notwendig, denn einige davon waren kaum noch zu bedienen.

Anbaden und Angrillen! Was für ein Wunschtraum!

Gerade erlebt man seinen eigenen und ganz persönlichen Frühling in Leipzig. Man verharrt im Sonnenlicht und möcht am liebsten gemäß Inspector Gadget all seine Gliedmaßen unendlich verlängern, um den Planeten umarmen zu können, erinnert sich an den vergangenen Sommer und hofft auf einen anhaltenden Wetterumschwung. Nichts da, das App meines Vertrauen offenbart die Wettervorhersage des Grauens. Nächste Woche schon soll es wieder wie gewohnt schmuddelig und bitterkalt werden. Wir hoffen mit euch zusammen, dass wenigstens auch der Schnee wieder aufkreuzt, um die Pflanzen zu schützen. Unsere aufwendigen Pläne zur vorgestern gestarteten Gartensaison sind mit dieser Nachricht auch wieder auf unbestimmte Zeit verschoben. Okay, das klingt sehr dramatisch – ist es auch! Denn für die nächsten Arbeitsschritte müsste Betoniert werden und das geht bei diesen Temperaturen schon gar nicht. Daher erst einmal Sonne tanken – alles kann nur besser werden!

Tataa – der Frühling ist da!

Zumindest verhalten wir uns so. Okay, der Schneehaufen vor dem Haus ist zwar immer noch allgegenwärtig, aber hey – das Thermometer zeigt langersehnte 15°C! Auch heute heißt es wieder: Türen und Fenster auf. Wir haben uns dieses Jahr viel vorgenommen und unzählige Restarbeiten sind dazu noch liegen geblieben. Das Projekt Selbstversorgung klemmt auch noch an einigen Ecken und soll doch nun endlich mal in die Praxis umgesetzt werden. Daher widme ich mich (wie die letzten zwei Jahre) einer neuen Behausung für unsere Hasen. Dazu war es natürlich auch notwendig das ein oder andere Buch bzw. auch Forum zu besuchen und alle Ratschläge auf unsere Situation anzupassen. Da ein Hasenstall bzw. auch dessen Bau ziemlich preisintensiv ist, wird es auch dieses Mal unser letzter Hasenstall! Vor allem die Höhe des zukünftigen Hilfsdaches ist für den Neubau ausschlaggebend. Auch das Gewicht der letzten Modelle war zum Ärgerniss unserer Kräfte zu intensiv. So haben wir uns darauf besonnen, jetzt mit 9mm Siebdruckplatten und verzinktem 0,75mm Blech zu arbeiten. Aber dazu könnt ihr im Projekt Hasenstall mehr lesen! Unsere Häsin lässt übrigens immer noch niemanden an das Nest, daher bleibt die Spannung über die Entwicklung der Jugend noch offen. Aber eins können wir vorweg nehmen: Sie werden unbeschreiblich süß sein 🙂

Heute lernen wir, wie die Sonne aussieht…

es ist schon ein wenig her, dass ich dieses Lebenselexier zu Gesicht bekommen habe. Seit Beginn der Wetteraufzeichnung ist es die geringste Sonnenstundenzahl, die wir ertragen mussten. Eine Zeitung berichtet von gerade mal 95h seit Anfang November. Wie auch immer, heute ist sie zu Besuch – die Sonne. Wir haben das natürlich gleich genutzt und alle Türen und Fenster aufgerissen. Der kalte Mief muss raus und warme frische Luft muss überall hin. Erstaunlich, wie mit einmal die Frühblüher aus dem Boden schießen und sich überall Leben entwickelt. Fotos haben wir vor Schreck natürlich nicht gemacht, denn wir waren mit dem Tanken von Energie beschäftigt – aber diese werden noch folgen. Wir wünschen euch ebenfalls viel Kraft und Energie um das neue Gartenjahr einzuleiten!

Alles Gute kommt (immer) noch von Oben!

Damit hätten wir alle nun nicht mehr gerechnet. Eine ganze Menge Schnee ist gefallen. So richtig kann ich mich nicht erinnern, in Leipzig so viele Zentimeter des weißen Winterzaubers gesehen zu haben. Es ist sowieso gerade eine sehr komische Angelegenheit, denn wir haben aktuell den dunkelsten Winter seit Ewigkeiten und das setzt meinem Gemüt schon arg zu. Jetzt haben wir uns der Sache wieder angenommen, der Schnee muss gebändigt werden. Die Wege werden sowieso frei geschaufelt und auch der Pool wird befreit, da das Tauwasser sonst einfach nur das alte Kellerloch überschwemmen würde. Mir persönlich ist es egal, doch unser lieber Nachbar kämpft verzweifelt für einen trockenen Keller. Gut, tun wir ihm den Gefallen und schaufeln, seinem Keller zu Liebe. Wir haben eine alte Waschmaschinentrommel ergattert und müssen feststellen, dass dies der denkbar günstigste und technisch beste Feuerkorb auf Erden ist. Dazu werden wir aber noch einmal berichten, heute war es einfach zu kalt dafür.

Seltener Besuch heute im Garten…

Okay, ich gebe zu, an sich war Rico heute schon freiwillig da. Auch wenn dieser Abstecher kurzfristig entstand, hat er fleißig die heute wieder gefallenen Zentimeter Schnee geschoben. Das machen wir eigentlich nur, um bequem auf den Wegen laufen zu können und zu wissen, wo die Wege eiegentlich sind. Alles hüllt sich in dieses wintertypische Weiß. Nichts zu tun, außer jeden Tag aufs neue zu hoffen, dass alles anders wird… Da gibt es ein so tolles Sprichwort, welchs an dieser Stelle sehr gut passt: Früher war die Zukunft auch besser. In diesem Sinne wünsche ich euch allen geduldiges Ausharren auf den Frühlingsanfang.

Der Garten in der Hand des Winters

Und man kann einfach nichts dagegen machen. Uns ist wieder einmal bewusst geworden, dass der Winter eine dunkle und unlebendige Jahreszeit ist. Zwar ist so eine weiße Decke über der Landschaft auch etwas schönes, so richtige Freude kommt aber nicht auf. Es gibt derzeit keinerlei Probleme nach dieser intensiven Bauphase. Okay, die ein oder andere Platte buckelt sich im Bodenfrost – aber es klemmt jetzt nirgends, als dass man Hand anlegen müsste. Die Filterbecken sind komplett durchgefroren, ohne einen erkennbaren Schaden an der Verrohrung genommen zu haben. Unser neuer Rammler (Eberhardt) fühlt sich hasenwohl und erfreut sich über abwechselnden Damenbesuch. Derzeit leider mit mäßigen Erfolg, aber wir geben die Hoffnung nicht auf. So beschäftigen wir uns gerade mit dem Bau von Schwibbögen und Pyramiden und der Projektplanung des großen garten.me – Plans. Nebenher kümmern wir uns um die Tiere und planen fleißig das aktuelle Jahr. Die Samenbestellungen sind raus und auch die großen Ziele sind definiert: vorderer Gartenbereich gestalten! Dazu gehört ein neuer Zaun, eine halböffentliche Ruhezone, eine Dahlienstraße, eine vergößerte Anbaufläche, ein Frühbeet, ein Kiesweg und ein Blauregenspalier. Ich stelle gerade fest, dass es offensichtlich doch noch genügend Planungspotenzial gibt und derzeit wohl eher Wunschträume in unseren Köpfen platziert sind.