Seltener Besuch heute im Garten…

Okay, ich gebe zu, an sich war Rico heute schon freiwillig da. Auch wenn dieser Abstecher kurzfristig entstand, hat er fleißig die heute wieder gefallenen Zentimeter Schnee geschoben. Das machen wir eigentlich nur, um bequem auf den Wegen laufen zu können und zu wissen, wo die Wege eiegentlich sind. Alles hüllt sich in dieses wintertypische Weiß. Nichts zu tun, außer jeden Tag aufs neue zu hoffen, dass alles anders wird… Da gibt es ein so tolles Sprichwort, welchs an dieser Stelle sehr gut passt: Früher war die Zukunft auch besser. In diesem Sinne wünsche ich euch allen geduldiges Ausharren auf den Frühlingsanfang.

Wintervorbereitungen und Pflanzungen

Der Herbst ist quasi schon mehr als fortgeschritten und wir bereiten uns alle auf den großen Winterschlaf vor. Das heißt nicht, dass wir nichts mehr zu tun haben, vielmehr müssen aber einige Dinge vor dem Wetter und dem Frost geschützt werden. Da nun die ideale Zeit für Pflanzungen ist, haben noch einige Stauden und Gewächse den Umzugbzw Einzug antreten müssen. Auch der Buchs wurde noch einmal in Form gestutzt. Vor allem Wasserfässer und die Dachentwässerungen müssen nun so verlegt werden, dass das Wasser keinen Schaden anrichtet und die Behälter nicht platzen können. Es ist quasi ein alljährliches Kleingärtnerritual, was sicherlich jeder von euch kennen wird.

der große Einzug der Flora

Heute haben sehr viele PFlanzen den EInzug in unser Duftbeet angetreten. Es hat schon eine ganze Weile gedauert, die vielen Töpfe so zu stellen, dass dies unseren Vorstellungen entspricht. Viele Tipps haben wir auch bekommen, etwa in der Art: „Thymian muss über Steine kriechen!“ oder „Forsythia ist verboten!“. Wir lassen den Thmian trotzdem am Wegesrand ohne Steine seinen Weg gehen und auch der Forythia ist auf ein Hochstamm veredelt, sodass es keinerlei Beanstandungen geben sollte. Die Strauchkastanie hat ihren Platz am Elektrokasten gefunden und wird hoffentlich ihrer Art alle Ehre machen und einen schönen Sichtschutz bilden. Der Lebkuchenbaum ist am Pool in die Erde gekommen und die Blutpflaume bildet den Abschluss der Outdoorküche. Als Ausläufer des Duftbeets haben wir ein paar wiederkehrende Pflanzen bis an das Haus heran, entlang des Weges, gepflanzt, um so einen fließenden Übergang in die Themenbereiche zu bekommen. Hier fällt auch wieder auf: Bei neu angelegten Flächen ohne Pflanzplan finden schnell übrig gebliebene Stauden der Nachbarn einzug. Das ist wirklich hinderlich, da dieser Wildwuchs definitiv noch einmal geändert werden muss und keinerlei Vorstellungen bezüglich Farbe, Größe und Kombinationen entspricht. Manchmal ist man aber auch selbst dran Schuld, denn dieses ein oder andere Plänzlein will man auch nicht umkommen lassen – da bietet sich eine Freifläche natürlich an! Die Hundertschaft meiner Bonsaizucht steht uns spätestens im nächsten Jahr im Weg, denn hier soll eine Dahlenstraße entstehen. Einige Plflanzen habe ich für unsere Hecken geopfert, aber es sind trotzdem noch sehr viele schöne Exemplare in der Erde. Diese wollen jedes Jahr unterstochen und mehrfach geschnitten werden. Da habe ich die Sandsackmethode in einer Gartensendung entdeckt und probiere dies mit ein paar Bäumchen mal aus. Wenn diese den Winter im Sack überstehen, ziehen alle in die weißen Gewebe ein. Natürlich handelt es sich hier nicht um Plastik- oder Mülltüten, vielmehr sind es Sandsäcke mit Bändchengewebe. Dieses Material sorgt für abfließendes Wasser und ausreichende Belüftung. Zum Mittag haben wir unsere Feuerstelle erneut getestet und das Brennholz weiter dezimiert. Es gab Kartoffelsuppe aus vollständig eigener Ernte. Ein besonderes Erlebnis, da die Zubereitsungszeit gegenüber der normalen Küche sehr viel länger ist und der ganze Akt des Zubereitens irgrendwie eine gewisse Intensität und Ruhe ausstrahlt. Perfekt in unserer heutigen Gesellschaft: Zeit, Geschmack, zwanglose Beschäftigung 🙂

Vier Bier für die Männer von der Sägemühle

Heute stand wieder viel auf dem Programm: Weitere Pflanzen wurden geliefert und wollten alle eingepflanzt werden, ein Holzstapel hat sich wieder einmal zwischengelagert und wollte zu Brennholz geschnitten werden und der einst gewachsene Schutthaufen muss jetzt weg! Ich habe inzwischen so eine kleine Schuttphobie entwickelt, daher musste das mehr oder weniger sinnvolle Verfüllen in alle verfügbaren Eimer erfolgen. Ein nebensächlicher Grund ist natürlich, dass die Fläche vor dem Haus neu gestaltet werden soll und das Alles einfach im Weg liegt. Wir haben alle Aufgaben bewältigt und freuen uns über die neuen An- und Ausblicke. Rico hat mit stetigen Kreissägeübungen seine Lehrinhalte aus dem Winter gefestigt und ist nun anerkannter Sägemeister!

Ab durch die neue Hecke

Nicht unbedingt die ideale Zeit, aber mit entsprechendem Rückschnitt und ausreichender Bewässerung kein Problem: Wir haben die neue Hecke zu unserem Nachbar gesetzt. Es ist eine Ahornhecke geworden. Anfangs gab es viele Gegner, allen voran die alten Herren. Inzwischen löst dies aber nur den Mut aus, das Thema zu recherchieren. Da laß ich dann interessante Artikel zum Thema Liguster, Heckenpflanzen und Artenreichtum. Kurz gesagt: Ahorn ist ein heimischer Baum, welcher kostbar für die Flora und Fauna in der Region ist. In Form einer Hecke also sehr zu begrüßen und im Gegensatz zu Liguster nicht einmal giftig. Das reicht als Argument und rein damit! Die Terasse haben wir erneut aufgeräumt und finden, dass auch dieser Bereich so langsam Form annimmt.

Der Urlaub vom Urlaub

Heute haben wir uns einmal einen Tag Pause vom Urlaub gegönnt und sind zu unserer Badenixe Denise nach Halle gefahren. Ein Boot, ein Fluss und viel Sonne – es war ein schöner Tag! Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen, bei ihr mal über den Zaun zu schauen und uns die ein oder andere Inspiration schenken lassen. Auch vom Boot aus haben wir tolle Ziegel, schöne Bäume und Gärten gesehen!? Vielleicht lag es auch einfach nur daran, dass wir uns für den Ausflug den heißesten Tag des Jahres ausgesucht haben, oder haben wir einen Gartenstich? Man weiß es nicht…

Kinderarbeit? Leiharbeiter? Spaß!

Das volle Programm könnte man uns unterstellen! Nein, es war ein kleiner Besucher, welcher uns für reichlich 24h auf Trab hielt. Es war wirklich heiß und wir mussten uns zu jedem Handschlag zwingen, der kleine Tim nicht – es hat Ihm sogar Spaß gemacht. Irre, das gibt es nicht. Alleine das Aufstellen der Leiter hat zu Schweißausbrüchen geführt. Gut, die Eisvorräte sind nun aufgebraucht aber immerhin ist der Sand gesiebt und der Kleine um eine Erfahrung reicher. Die neue Terasse ist inzwischen auch fertig und wird nun dank des feinen Sandes eingekehrt. Ein Teil des Ziegelwegs muss auch noch in dieser Form vollendet werden und dann warten auch schon wieder neue Aufgaben auf uns… Denn, es ist Gartenzeit!

Und weiter geht’s

Viel zu tun die letzten Tage und dann mussten wir auch mal eine Pause machen. Der Container hatte uns alle ziemlich fertig gemacht. Der fiktive Zeitplan war sowieso nicht einzuhalten und so haben wir die Fertigstellung der Etappen ein wenig in die Länge gezogen. Heute habe ich meine Nachbarn mit dem wunderbaren Klang der Flex geweckt, denn ich musste noch 40 Platten für die Terasse schneiden. Ja, tut mir wirklich leid! Obwohl mir auffällt, dass man hier ganz schön unter Beobachtung steht und man sich noch so genau an die Ruhezeiten halten kann: irgendwen stört es immer. Doch getreu dem Motto: „Kennst du Wayn?, Irgendway!“ funktioniert es dann doch immer wieder. Daher halte ich mich an die vorgeschrieben Zeiten – halb Acht geht’s los, gefolgt von einer kleinen Pause gegen 12 Uhr 🙂

Wo sind all die Blumen hin?

Es ist Frühling und irgendwie ist der Garten ziemlich kahl. Wir fragen uns: Haben wir was falsch gemacht? Nein ist unsere Antwort, denn wir gestalten gerade den ganzen Garten um und da scheint das normal zu sein. Über den zaun geschaut, bestätigt das unsere Meinung: eine trostlose Jahreszeit mit viel Potenzial – wir werden sehen was das Gartenjahr bringt. Wobei uns bewusst ist, dass die Pflanzen diese Saison zu kurz kommen werden.

Anhängerkupplung

Und endlich ist sie dran: unsere Anhängerkupplung. Was macht man da? Natürlich ersteinmal einen Anhänger dran hängen und ein bisschen fahren üben. Der erste Versuch erfolgte mit einem 7m langen Koffer. Das war nicht die beste Idee, da mein Zugfhrzeug einfach zu leicht für diesen Aufbau war und Fahren konnte man das Ganze nicht nennen. Die kleine Variante kann man eigentlich überall ausleihen. Das kann man dann gleich damit verbinden, den alten Holzschuppen auf die Deponie zu fahren. Es war eine ganze Tonne Altholz – ganz schön teuer dieses Material zu entsorgen! Nun haben wir aber endlich die Möglichkeit große und schwere Dinge zu transportieren. Okay, konnten wir auch vorher, jetzt geht aber noch viel mehr:

Zuladung max. 500Kg
Hänger max. 1,4t (Nutzlast ca. 1t)

Es sieht also gut aus, da man so auch mal schnell 30 Sack Estrich oder dergleichen holen kann!