Nachtrag zum Feuerkorb

Heute möchten wir euch noch das Foto zum neuen Feuerkorb alias Waschmaschinentrommel nachliefern. Wir finden ihn immer noch eine ziemlich coole Sache. Für 10€ gibt es einen verzinkten und meist sehr großen und stabilen Feuerkorb. Die etlichen Löcher sorgen für einen perfekten Zug, dabei ist aber Wind auch kein wirklicher Feind des entfachten Feuers. Es scheint, dass die Löcher zu klein sind, um den Wind hindurch lassen zu können. Der Rand ist oben umgeschlagen und verhindert somit auf irgend eine verwunderliche Art und Weise auffliegende Asche und Glut. Die Welle und das Schwungrad sind quasi der werksseitig montierte Fuß der ganzen Angelegenheit und erweisen sich als wirklich stabil und robust. Wir vergeben der Waschmaschinentommel somit die volle Punktzahl! Ob die Lebensdauer bei moderater Pflege auch überzeugen kann, werden wir zu gegebener Zeit beurteilen. Ein tot geglaubter Strauch unseres Gartens ist quasi aus der Asche wieder auferstanden. Unsere kleine Zaubernuss (Hamamelidaceae) hatte im vergangenen Jahr alle Blätter innerhalb eines Tages abgewurfen und ist heute quasi genauso schnell im strahlenden Rot erblüht. Wir sind erstaunt!

Erster Lichtblick im Garten

Heute habe ich mir mal einen Ruck gegeben und den kleinen aber völlig verschnittenen Kirschbaum meiner Eltern geschnitten. Wir bauen ja gerade fleißig an Schuppen und WC im Garten 81, da bleibt für soetwas nur selten Zeit. Letztere habe ich ja und helfe natürlich gern, wo ich kann! Daher schnell die gute Säge ausgepackt und ritze ratze ist ein anderer Baum ist entstanden. Schnell noch das ein oder andere Telefonat im deutlich helleren Gelände erledigt und die Hasen gefüttert. Doch was sehen meine wintermüden Augen da? Unser lieber Herr Eberhardt hat es doch tasächlich geschafft die winterträge Häsin zum werfen zu animieren. Okay, es ist der Versuch Nummer Drei gewesen, doch wenn ich so im RKZ-Forum lese, kann ich froh sein und diesen Wurf als Ehre meiner Bemühungen sehen 🙂 Was und wieviel wissen wir nicht, es muss gestern passiert sein. Jetzt steigt die Spannung, ob alle überleben, wieviel es sind und wie sich die Geschlechter aufteilen…

Saatgut 2013

Heut ist sie angekommen. Also vielmehr mussten wir zur Post, weil mit der Zustellung vor drei Tagen wieder etwas nicht funktioniert hatte. Egal, denn auf den Inhalt kommt es an! Und die war super verpackt, vollständig und zu unserer Zufriedenheit. Jetzt werden die Tütchen ersteinmal sortiert und gesichtet. Durch die große Sorten- und Artenvielfalt, müssen wir dieses Jahr einen Pflanzplan erstellen. Denn vieles muss vorgezogen und nachgepflanzt werden, um das ganze Jahr über ernten können und eine Einlagerung von überschüssiger Ernte möglich wird. Das ist ziemliches Neuland für uns, daher müssen wir uns ersteinmal an dieses Thema rantasten und Erfharungen sammeln. Wenn jemand dazu wertvolle Tipps für uns hat und dieese auch weitergeben möchte, wären wir wirklich sehr dankbar!

Gewächshausumbau und Neuankömmlinge finden zu uns

Seit langem nervt es extrem, jedes zweite Jahr die Erde im Gewächshaus zu wechseln. Zudem man eine riesen Menge des Materials, mit Unkraut kontaminiert, verwenden muss. In einer Gärtnerei haben wir gesehen, dass diese einfach einen Sack guter Erde auf dem Boden liegend, geschlitzt und bepflanzt haben. Nach kurzer Überlegung waren wir begeistert davon. Die Erdmischungen sind je nach Lieferant so gut, dass sie genau für eine Saison Nährstoffe bieten. Die Wurzeln sind früher wärmer als in der Erde, es kann weniger Wasser verdunsten und somit muss man weniger gießen, da das Volumen ja durch die Folie geschlossen ist. Auch das lästige wechseln viel zu großer Erdvolumen entfällt. Kurzer Hand haben wir daher unser Gewächshaus das letzte Mal von Erde befreit und eine Bühne für unsere Neuentwicklung betoniert bzw. gelegt. Damit der Platz einigermaßen nutzbar wird, haben wir Rasengittersteine gelegt, diese mit groben Kieseln ausgefüllt und eine Betonkante angegossen. Das Ganze ist natürlich auf Sand gebettet, damit abfließendes Wasser nicht stehen bleibt oder gar Frostschäden verursacht. Nebenbei sind noch einige hochwertige Hosta angekommen und sind auch in die neu entstandenen Flächen von Carolin & Gert eingezogen. Wir hatten uns auf finanziellen Gründen nur an traditionelle Arten gewagt und sind auf die unterschieldichen Zeichnungen gespannt. Denn spätestens in ein paar Jahren können wir die Pflanzen eh teilen und tauschen. Ebenso steht ein weiteres Regefass diesmal aber in seiner Funktion als Wassersammler am Gewächshaus. Die maroden Dachrinnen haben wir durch neue ersetzt. Die Dahlien sind heute in ihr Winterquartier gezogen und wir haben die letzten Blüten benutzt, um noch Fotos von den vorhandenen Sorten zu machen. Das dient zur Sortenbestimmung. Das werden sicherlich viele von euch kennen: Im Herbst gibt es viel zu tun und im Frühjahr sehen die überwinterten Knollen irgendwie alle gleich aus. Daher gibt es bei uns nun laminierte Fotos der Blüten als Hilfestellung.

Die letzte Farbe der Natur

Die Blühkraft der Pflanzen nimmt rapide ab. Daher haben wir noch einmal ein Blütenupdate fotografiert, um die letzten Farbtupfer in Erinnerung behalten zu können. Unsere nagelneue Tibuchinapflanze blüht jedoch, als ob es kein Morgen gibt. Vielleicht sollte eine der älteren Pflanzen ihr mal mitteilen, dass sie die Kraft lieber speichern sollte… Naja, Pflanzen eben! Um den Wunsch einer einzelnen Dame nachzukommen, haben wir jetzt auch eine Platte Heide gepflanzt. Ich persönlich halte von diesen Gewächsen sehr wenig, da sie pflegeintensiv und anfällig gegenüber Frost und Krankheiten sind – aber egal, Wünsche gehen vor! Und wir konnten uns über eine Steinlieferung aus einem toskanischen Fluss freuen, welche defintiv zu Tischtuchhaltern verbastelt werden. Langsam zahlen sich die Gartenpatenschaften während der zahlreichen Reisen unserer Nachbar aus.

der große Einzug der Flora

Heute haben sehr viele PFlanzen den EInzug in unser Duftbeet angetreten. Es hat schon eine ganze Weile gedauert, die vielen Töpfe so zu stellen, dass dies unseren Vorstellungen entspricht. Viele Tipps haben wir auch bekommen, etwa in der Art: „Thymian muss über Steine kriechen!“ oder „Forsythia ist verboten!“. Wir lassen den Thmian trotzdem am Wegesrand ohne Steine seinen Weg gehen und auch der Forythia ist auf ein Hochstamm veredelt, sodass es keinerlei Beanstandungen geben sollte. Die Strauchkastanie hat ihren Platz am Elektrokasten gefunden und wird hoffentlich ihrer Art alle Ehre machen und einen schönen Sichtschutz bilden. Der Lebkuchenbaum ist am Pool in die Erde gekommen und die Blutpflaume bildet den Abschluss der Outdoorküche. Als Ausläufer des Duftbeets haben wir ein paar wiederkehrende Pflanzen bis an das Haus heran, entlang des Weges, gepflanzt, um so einen fließenden Übergang in die Themenbereiche zu bekommen. Hier fällt auch wieder auf: Bei neu angelegten Flächen ohne Pflanzplan finden schnell übrig gebliebene Stauden der Nachbarn einzug. Das ist wirklich hinderlich, da dieser Wildwuchs definitiv noch einmal geändert werden muss und keinerlei Vorstellungen bezüglich Farbe, Größe und Kombinationen entspricht. Manchmal ist man aber auch selbst dran Schuld, denn dieses ein oder andere Plänzlein will man auch nicht umkommen lassen – da bietet sich eine Freifläche natürlich an! Die Hundertschaft meiner Bonsaizucht steht uns spätestens im nächsten Jahr im Weg, denn hier soll eine Dahlenstraße entstehen. Einige Plflanzen habe ich für unsere Hecken geopfert, aber es sind trotzdem noch sehr viele schöne Exemplare in der Erde. Diese wollen jedes Jahr unterstochen und mehrfach geschnitten werden. Da habe ich die Sandsackmethode in einer Gartensendung entdeckt und probiere dies mit ein paar Bäumchen mal aus. Wenn diese den Winter im Sack überstehen, ziehen alle in die weißen Gewebe ein. Natürlich handelt es sich hier nicht um Plastik- oder Mülltüten, vielmehr sind es Sandsäcke mit Bändchengewebe. Dieses Material sorgt für abfließendes Wasser und ausreichende Belüftung. Zum Mittag haben wir unsere Feuerstelle erneut getestet und das Brennholz weiter dezimiert. Es gab Kartoffelsuppe aus vollständig eigener Ernte. Ein besonderes Erlebnis, da die Zubereitsungszeit gegenüber der normalen Küche sehr viel länger ist und der ganze Akt des Zubereitens irgrendwie eine gewisse Intensität und Ruhe ausstrahlt. Perfekt in unserer heutigen Gesellschaft: Zeit, Geschmack, zwanglose Beschäftigung 🙂

Einkehrender Sand

Carolin und Gert sind wieder einmal im Urlaub und haben uns die ehrenvolle Aufgabe weiter gegeben, Einkehrsand für das Pflaster zu besorgen. Ein ganzer Hänger ist es geworden und irgendwie ist auch alles in den Ritzen verschwunden. Auch hier gilt Murphys Gesetz: Genau in dem Moment, in dem man einen 600Kg schweren Anhänger in den Seitengang gefädelt hat, kommen zwei Gartenfreunde aus der schwarzen Materie und müssen unweigerlich diesen Weg passieren, zu allem Überfluss auch gleich mit Gepäck oder Schubkarre. Zum Glück haben wir ja beide Gärten verbunden, sodass wir die Schukarren über 50m lange Umwege hinter oder vor den Hänger bekamen. Die Fläche vor unserem Haus ist nun fertig bearbeitet und voller stolz haben wir dort das zukünftige Erkennungsbild unseres Gartens gepflanzt: Ein Taschentuchbaum (Davidia involucrata) Noch ist nicht viel zu erkennen, aber wir setzen große Hoffnungen in dieses Gewächs. Die durchschnittlichen 12 Jahre ohne Blüte veregehen bestimmt auch wie im Flug, sodass er dort genau richtig steht… 🙂

Ab durch die neue Hecke

Nicht unbedingt die ideale Zeit, aber mit entsprechendem Rückschnitt und ausreichender Bewässerung kein Problem: Wir haben die neue Hecke zu unserem Nachbar gesetzt. Es ist eine Ahornhecke geworden. Anfangs gab es viele Gegner, allen voran die alten Herren. Inzwischen löst dies aber nur den Mut aus, das Thema zu recherchieren. Da laß ich dann interessante Artikel zum Thema Liguster, Heckenpflanzen und Artenreichtum. Kurz gesagt: Ahorn ist ein heimischer Baum, welcher kostbar für die Flora und Fauna in der Region ist. In Form einer Hecke also sehr zu begrüßen und im Gegensatz zu Liguster nicht einmal giftig. Das reicht als Argument und rein damit! Die Terasse haben wir erneut aufgeräumt und finden, dass auch dieser Bereich so langsam Form annimmt.

Auf der anderen Seite geht es weiter

Kaum haben wir den Holzstapel neben der Terasse weggeräumt, sieht es schon wieder verdammt nach Arbeit aus. Wir haben endlich wieder freie Bahn, um den Rasen zu entfernen und die restliche Hecke der Entsorgung zu zuführen. Rico kam heute noch spontan vorbei, nachdem er ein kleines Fahrradrennen gewonnen hat und wurde in die Bedienung eines Häckslers eingewiesen. Auch für diese Tätigkeit eignet er sich bestens! In das Funkienbeet hat sich noch ein Rittersporn mit eingeschlichen. Da diese allerdings in Horsten gepflanzt werden, kommen wohl noch drei oder vier dazu. Es fehlen jetzt noch große Lieferungen für das Duftbeet und auch für die Funkienbeflanzung. Die übrigen Pflanzungen werden mehrmals täglich gegossen, diese müssen ja gerade den Transport und den Standortwechsel verkraften. Wir wissen natürlich, dass dies gerade nicht das ideale Wetter ist um Pflanzungen gerade in lockerem Boden durchzuführen. Aber wir haben noch genug Wasser und Zeit, um uns darum zu kümmern – wir sind zuversichtlich! Die Kürbisernte dieses Jahr ist für unsere Zwecke und Abnehmer völlig ausreichend. Die erste Frucht haben wir dazu genutzt, den Samen zu gewinnen und eine köstliche Suppe zu kochen. Alle anderen Kürbisse werden eingelagert bzw. nach und nach verarbeitet. Es waren noch viele kleinere Früchte an der Pflanze, wobei es aber einfach zu trocken war, um diese groß genug zu bekommen. Der Standort Kompost ist zwar vom Nährstoffhaushalt für diese Gewächse ideal, doch trocknet er eigentlich viel zu schnell aus. Da muss wohl noch einmal das ein oder andere Gartenbuch zur Meinungsbildung herangezogen werden.

Viele kleine Dinge passieren gerade

Wieder haben wir eine große Etappe in unserer Gartenplanung abgeschlossen. Sehr wichtig, denn alle verfügbaren Baumaterialien sind nun an einem Ort gelagert und sortiert. Alleinig die Unmengen Holz sind nicht gut sortiert, da sich dies auf der kleinen Fläche und der großen Auswahl an Hölzern nicht realisieren ließ. Zumindest sind es nun keine vier Stapel mehr und wir können mit der freigewordenen Fläche anhand des Gartenplans weiter machen. Nadin hat heute auch schon fleißig den Pinsel geschwungen und wir haben den Sichtschutzzaun zum zweiten Mal mit Xyladecor Holzschutzlasur gestrichen. Dies wurde uns von einem Gartenfreung empfohlen und bisher haben wir mit diesem Material (insgesamt 15l) gute Erfahrungen gemacht. Das Holz war durch sein Alter sehr trocken und somit zum Leidwesen unserer Finanzen sehr durstig. Eine große Pflanzenlieferung ist heute angekommen. Wir haben verschiedene Gärtnereien ausprobiert und bisher recht gute Erfahrungen gemacht. Die Ware kommt immer super verpackt, beschriftet und gut gewässert. Alle bisher bestellten Pflanzen sind angewachsen und es gab keinerlei Beanstandungen. Wenn doch einmal etwas zu bruch gegangen ist, wurden die Positionen immer kulant ersetzt oder erstattet. Wir müssen mal sehen, welche davon unsere engeren Partner werden. Vor dem Pool haben wir uns für eine dichtbewachsene Fläche mit Funkien entschieden, die Sträucher werden vor dem Kompost gepflanzt und alles Andere verteilen wir auf die neu entstandenen Flächen gemäß unseren Planungen. Der Fahrradanhänger ist wirklich cool, die Kartons mit je ca. 30Kg Gewicht jedoch leider nicht zum Stapeln geeignet. Wir hatten sozusagen einen kleinen Transportunfall, welcher aber zum Glück keinerlei Schaden verursachte. Die Materialecke ist natürlich meinen Befürchtungen entsprechend komplett gefüllt. Da werden wohl noch einige Projekte nötig, um diese zu entlasten und die Gerätebox doch noch dort hin zu bekommen, wo sie eigentlich hin sollte.