Wir haben den Zapfen!

Wir haben den Zapfen – im warsten Sinne des Wortes. Heute habe ich mit einem bekannten Gärtner telefoniert. Dort sieht es gar nicht gut aus, denn die Frühblüher werden nicht gekauft und die Anzuchten müssten zum Teil schon getopft werden. Die großen Märkte interessiert das natürlich nicht, so würde es mich nicht wundern, wenn wir morgen Tomaten kaufen könnten! Ich drücke allen Gärtnereien die Daumen, dass genügend Treibstoff für die Heizungen vorhanden ist und es die Pflanzen überleben. Wir haben heute unsere Hasen zählen und bewundern können. Ich fidne sie für das Alter riesig und die Kopfform sehr interessant. Lassen wir uns mal überraschen, was da genau bei rauskommt. Sie rennen zwar noch ein wenig unmotiviert durch die Gegend, aber die meiste Zeit verbringen sie eh noch im Kuschelmodus im Nest. Kein Wunder, heute Nacht hat das Thermometer -11°C festgehalten… bald feiern wir Weihnachten!

Zähle bis fünf!

Heute hat sich unsere zur Zeit etwas grummelige Häsin dazu bereit erklärt, den Deckel vom Nest zu entfernen und uns einen kleinen Einblick in die Würmchenparty zu gewähren. Es sind fünf an der Zahl. Glauben wir zumindest, da ein richtiges Nachzählen bei diesem Gewusel nur schwer möglich ist. Etwas monoton ist die genetische Farbverteilung ausgefallen: Alle Schwarz! Wir freuen uns trotzdem riesig und hoffen natürlich, dass alle durch kommen. Ansporn genug, den neun Stall endlich der Realität ein Stückchen näher zu bringen.

Erster Lichtblick im Garten

Heute habe ich mir mal einen Ruck gegeben und den kleinen aber völlig verschnittenen Kirschbaum meiner Eltern geschnitten. Wir bauen ja gerade fleißig an Schuppen und WC im Garten 81, da bleibt für soetwas nur selten Zeit. Letztere habe ich ja und helfe natürlich gern, wo ich kann! Daher schnell die gute Säge ausgepackt und ritze ratze ist ein anderer Baum ist entstanden. Schnell noch das ein oder andere Telefonat im deutlich helleren Gelände erledigt und die Hasen gefüttert. Doch was sehen meine wintermüden Augen da? Unser lieber Herr Eberhardt hat es doch tasächlich geschafft die winterträge Häsin zum werfen zu animieren. Okay, es ist der Versuch Nummer Drei gewesen, doch wenn ich so im RKZ-Forum lese, kann ich froh sein und diesen Wurf als Ehre meiner Bemühungen sehen 🙂 Was und wieviel wissen wir nicht, es muss gestern passiert sein. Jetzt steigt die Spannung, ob alle überleben, wieviel es sind und wie sich die Geschlechter aufteilen…

Kapitän Kück

Ein Freund von mir hatte so einen gekauften Flächenbrüter. Die Teile sind zugegeben nicht günstig und meiner Meinung nach haben sie einen entscheidenden Nachteil: Sie speichern keine Wärme. Da der Bruterfolg nach Jahren immer mehr weniger wurde und das Gerät nun den Dienst quittierte, habe ich Abhilfe geschaffen und den Brutomat erfunden. Eigentlich eine ziemlich einfache und günstige Variante und mit einer Erfolgsquote von knapp 90% sehr effektiv. Daher zwitschert es jetzt in unserer Küche, zumindest bis die Tiere Federn haben und zum eigentlichen Hof gebracht werden können. Ich werde dazu noch ein Projektartikel verfassen, damit auch ihr Geflügel ausbrüten könnt. Es macht echt Spaß und wenn man den Dreh raus hat, ist es auch eine routinierte Handlung, die einen hohen Niedlichkeitsfaktor hat.

Unsere VielohrenWG

Unser Wurf hat sich gut entwickelt. Inzwischen sind die Kleinen ganz schön groß geworden. Wir konnten heute endlich feststellen, wieviel Männlein und Weiblein es geworden sind. Der neue Hasenstall ist ja schon gebaut, allerdings kann ich die Abläufe bei dieser Witterung noch nicht kleben. Daher muss die ganze Sippe noch ein wenig ausharren, bevor sie getrennt werden können. Soll ja für die Tiere ganz gut sein und die Gefahr der Inzucht besteht noch eine ganze Weile nicht. Außerdem haben wir gemerkt, dass die ganze Rasselbande ein ganz gutes Team ist. Auch nur kurzzeitig voneinander getrennte Hasen reagieren bei einer Zusammenführung aber sehr oft agressiv. Daher bleibt ersteinmal alles so, wie es ist.

Ganz vergessen…

Irgendwie haben wir ganz vergessen und uns heute gewundert: Der Schnee ist weg, es ist wärmer geworden und der Garten bekommt schon wieder bunte Stellen… seltsam, haben wir gar nicht mitbekommen 🙂 Aber es ist immer wieder interessant, wie sehr wir von den Farben und kleinen Freuden abhängig sind. Von den hellen Tagen auf dieser Erde zehren wir unsere Energie, um kleines und großes zu bewältigen. Der Winter sollte nun im Großen und Ganzen vorbei sein. Wir werden es auch nicht vermissen unsere Kleidung tauen zu müssen und mit der Kälte in den Gliedern in’s Bett zu steigen.

Wir haben Nachwuchs…

…naja wir nicht direkt aber unsere Hasendame hat einen schönen Wurf hingelegt. Es ist zwar bitterkalt, aber die Kleinen scheinen sich gut zu entwickeln. Das ist ganz schön aufregend, da wir ja noch keine Zuchterfahrungen haben und es unser erster Wurf ist. So sollte es auch möglich sein, dass wir den Rammler am Tag des Wurfes nur ein paar wenige Stunden zu spät entfernt haben. Und ja, wir erleben das, was viele Züchter nie sehen müssen – diese Stunden haben zum Doppelwurf geführt. Bei der Kälte und einer Wurfstärke von 7 Tieren beim ersten Mal ist das alledings kein Spass. Ich musste mich gegen den Zweiten entscheiden, um das Leben der Erstgeborenen und der Häsin nicht zu gefährden. Also: Augen auf bei der Hasenzucht!